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Social Media

#getsocial – Social Media im Unternehmen

Social Media, ein Trend der längst wieder vorbei ist? Definitiv nicht. Obwohl die Nutzung von Facebook bei jüngeren Leuten tendenziell eher abnimmt, steigt die Nutzung und das Netzwerken vor allem bei den sogenannten Silver Surfern. Berührungsängste von Senioren zum Medium Internet hat hier sicherlich auch das Surfen auf Tablets oder anderen Mobilen-Endgeräten wesentlich reduziert und die Bedienung entsprechend erleichtert.

Ich möchte den folgenden Beitrag zum Thema Social Media nicht ausschliesslich auf Facebook auslegen, in den letzten Jahren sind einige interessante Plattformen aus den U.S.A. zu uns nach Europa übergeschwappt, so zum Beispiel Pinterest oder Instagram. Ob diese sich hier jedoch ähnlich wie Facebook etablieren können ist abzuwarten.

Facebook, Twitter, YouTube & Co.

Die Palette an Sozialen Netzwerken ist unüberschaubar gross und wie in der Einleitung bereits erwähnt kommen ständig Neue, vorwiegend aus Übersee, dazu. Als im Jahr 2000 die .com-Blase platze glaubte wohl niemand daran, dass mit MySpace bereits drei Jahre später eines der grössten (50 Millionen registrierte Benutzer) Sozialen Netzwerken lanciert wird. Um den geschichtlichen Teil abzurunden, hier die weiteren Eckdaten des sozialen Netzwerkens.

  • 2004 Facebook wird als Studenten Verbindung mit 19’500 Mitgliedern ins Leben gerufen
  • 2006 Twitter wird lanciert
  • 2008 Facebook überholt MySpace als Spitzenreiter
  • 2011 Google+ wird lanciert

Spätestens seit der erfolgreichsten Social Media Kampagne im Jahr 2008 ist Facebook in aller Munde. Yes we can! Mit anfänglich bescheidenen Mittel erreichte Barack Obama via Facebook Millionen von potentiellen Wählern und Wählerinnen, vorallem der Unterschicht. Durch Kleinspenden via Web wurde er zum bestausgestatteten Kandidaten und später zum ersten Afroamerikanischen Präsidenten gewählt.

Facebook
Facebook zählt täglich 665 Millionen aktiver User und hat in der Schweiz einen Marktanteil von 35%. Liken, teilen und kommentieren gehören zu den Standard Benutzer-Interaktionen auf Facebook. Seit einiger Zeit sind auch sogenannte Premium-Ads möglich, heisst eine Marke kann via Facebook zielgruppenorientierte Werbung wie zum Beispiel Banner über die Plattform buchen und platzieren. Orientieren Sie sich auf unserer Webseite unter http://www.internezzo.ch/angebot/social-media/facebook weiter über den Einsatz von Facebook und Fanpages, internezzo unterstützt und berät dabei gerne.

Google+
Ist und sollte mit Facebook keineswegs verglichen werden. Google+ dient in erster Linie um Daten zu sammeln. Dies hat aber nicht nur negativ Aspekte oder woher sollen die ganzen Firmen-Informationen auf GoogleMaps oder die anzeige von Adresse, Öffnungszeiten und Bewertungen in den Google Suchergebnissen stammen? Um ein Unternehmen respektive eine Webseite in der Suchmaschinen Optimierung zukunftssicher zu machen, führt kein Weg an Google+ vorbei.

Twitter
Auf Twitter stehen dem Benutzer 140 Zeichen zur Verfügung, um seine Nachricht an den Mann/Frau zu bringen. Die Microblogging Plattform ist vorallem in den U.S.A. mit einem Anteil von über 50% das Must-have. Die über 1.6 Milliarden registrierten Benutzer zwitschern täglich 340 Millionen Tweets – dies hat auch zur Folge, dass 90% des Inhalts sogenannten User-generated Content ist. Firmen nutzen den Kanal in erster Linie als Servicekanal, um journalistische News, Produkteinformationen oder Verkaufsschnäppchen zu verbreiten.

YouTube
Seit 2006 ist das Filmportal ebenfalls im Besitz von Google. YouTube generiert 10% des gesamten Webtraffics. Kein Wunder, denn pro Stunde werden 72 Stunden an neuem Videomaterial ins Netz respektive auf die Plattform hochgeladen. Unternehmen benutzen YouTube vor allem im ihre Marken-Bekanntheit zu steigern – hier wird auf Trailer und Video-Kampagnen gesetzt – die anschliessend vom begeisterten Publikum ins World Wide Web verbreitet werden sollen.

Social Media im Unternehmenseinsatz

Nicht ohne Grund wird hier auch von Social Media Marketing gesprochen. Häufig werden oben genannte Social Media Plattformen ohne Konzept und Strategie lanciert, doch das wichtigste beim Einsatz von Sozialen Medien im Unternehmensbereich ist, ein konkretes Ziel zu haben. Nur so können konstruktive Schlüsse gezogen werden, Auswertungen und Verbesserungen vorgenommen werden. Folgende Fragen sollten geklärt oder zumindest überdenkt werden, bevor der anzustrebende Dialog zwischen Kunde und Unternehmen entsteht.

  • Welches ist meine Anspruchs-, Zielgruppe?
  • Was sind meine konkreten Ziele, was sollt mit der Plattform erreicht werden?
  • Welche Kanäle sollen verwendet werden, um Mitteilungen an den Kunden zu bringen? (Weniger ist mehr)
  • Wie weit und umfassend werden Richtlinien erstellt, heisst auf welcher Gesprächsebene, Art und Weise findet der Kunden-Dialog statt?

Planen Sie demnächsten eine Lacierung oder möchten Ihren bestehende Social Media Auftritt aufwerten. Wir, die internezzo, entwickeln für Sie die passende Lösung. Mehr Informationen finden Sie auf http://www.internezzo.ch/angebot/social-media.

Der Einsatz von Social Media im Unternehmen verlangt auch klar Richtlinien die ich im nächsten Abschnitt kurz erläutern möchte.

Verhaltensregeln

Da die Meisten auch im Privatleben von der Nutzung von Netzwerken Gebrauch machen, verschwimmen private und berufliche Inhalte im Bereich Social Media immer mehr. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, zum gegenseitigen Schutz, Verhaltensregeln zu definieren. Bestimmen Sie wenn immer Möglich einen Mitarbeiter, welcher die Fäden in der Hand hält, weiss worüber geschrieben, was öffentlich und offiziell verbreitet werden darf. Das neue Kommunikationsmittel soll authentisch sein, geben Sie sich für den Kunden zu erkennen, kommunizieren Sie auch bei Kritiken offen und ehrlich. Verändern oder entfernen von Beiträgen und Kommentaren kann irritierend wirken – Fehler sind menschlich.

Corporate Blog – Wenn Unternehmen etwas zu sagen haben

Spannende Themen und eine richtige Planung sind zwei der Zutaten für einen erfolgreichen Unternehmens-Blog. Wichtig ist auch die richtige Frequenz zu finden, so können zum Beispiel täglich oder wöchentlich neue Beiträge veröffentlicht werden. Regelmässigkeit, Gewinnspiele, die persönliche Note und Glaubwürdigkeit halten den Leser bei Laune – bieten Sie dem Kunden einen Mehrwert.

Mit WordPress steht dafür auch eine hervorragende Gratis-Plattform zur Verfügung, die wichtigsten Merkmale und Einsatz des Tools finden Sie auf unserer Webseite unter http://www.internezzo.ch/angebot/social-media/wordpress-blog.

Roman Villiger

Roman Villiger ist Projektleiter mit Erfahrung in der Web-Entwicklung. Er hat eine Passion für neue Medien und mag es, mit immer neuen Ideen zu faszinieren.

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