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die hängen bleiben.
Bilder von Kaffeetassen in passendem Kontext: Die Bildsprache hängt von verschiedenen Elementen ab

Bildsprache – Mittel für wirkungsvolle Kommunikation

Warum ist eine einzigartige Bildsprache wichtig für eine erfolgreiche Kommunikation? Visuelle Elemente erhalten schnell Aufmerksamkeit und bleiben uns in Erinnerung. Deshalb lohnt es sich, eine eigene Bildsprache zu entwickeln. Denn authentische und individuelle Bilder transportieren unsere Unternehmenswerte und tragen so zu einer erfolgreichen Unternehmenskommunikation bei.

In diesem Blogpost gehe ich auf Bilder und ihre Wirkung ein. Die Grundsätze und Regeln gelten natürlich auch für andere bildhafte Elemente, wie zum Beispiel Icons oder Videos. Genaueres zu Videos und wie Sie solche erstellen, hat Silvan Arnet auf unserem Blog beschrieben.

Icons als Bildelement

Icons sind ein beliebtes Gestaltungsmittel auf Websites. Nicht ohne Grund: Sie sind einfach, schnell erfassbar und einfach wiederzuerkennen.

 

Bilder helfen in verschiedenen Phasen

Dass Bilder besonders beachtet werden, hat mehrere Gründe. Dazu gehört zum Beispiel, dass uns visuelle Elemente als Erstes auffallen und wir diese einfacher verarbeiten können als Texte. Deshalb bieten sich visuelle Elemente als Einstieg in ein Thema an. Sie unterstützen den User jedoch bei mehreren Schritten auf dem Weg zum Kaufentscheid.

Phase Was geschieht Was eignet sich
A = Attention Aufmerksamkeit erregen, überraschen Bild
I = Interest Interesse wecken

Informationen geben

Bild

Text

D = Desire Wünsche wecken, Nutzen zeigen

Was passiert in unserem Leben, wenn wir das Produkt kaufen oder die Dienstleistung nutzen?

Bild und Text
A= Action Handlungsaufforderung (Kauf es!) Text


Bild und Text – ihre Unterschiede

Bild und Text lösen somit unterschiedliche Aufgaben und haben verschiedene Stärken. Bilder erregen Aufmerksamkeit und vermitteln ein Thema schnell. Deshalb können sie Emotionen auslösen, Bedürfnisse wecken oder Assoziationen hervorrufen.

Karabiner: Bildidee, die Assoziatinen hervorruft

Auch internezzo nutzt Assoziationen, um seine Werte zu zeigen. (Screenshot von internezzo.ch)

Texte­­ haben andere Stärken: Sie unterstützen und ergänzen die emotionale Wirkung der Bildmotive. Zudem geben sie uns die Möglichkeit, Informationen und Argumente zu liefern. Das Bild der Karabiner hat alleine noch keine Aussagekraft. Erst die ergänzende Textinformation komplettiert das Bild und vermittelt den Aussagewunsch: Mit internezzo sind sie abgesichert, wir helfen Ihnen weiter.

 

Das Zusammenspiel macht es aus

Wenn Bild und Text also gut zusammenspielen, verstärkt sich die Aussage. Hier ein paar Tipps:

  • Spannung zwischen Bild und Text
    Der Text ergänzt das Bild und wiederholt nicht, was schon gezeigt wird. Zeigen Sie also keine Person mit weissen Zähnen und schreiben dazu «Für strahlend weisse Zähne.»
  • Keine Widersprüche
    Stellen Sie sicher, dass sich Bild und Text ergänzen.
  • Emotionale Themen benötigen Bilder
    Hilfswerke haben dies gut erkannt und nutzen die Kraft der Bilder. Einige Beispiele dafür finden Sie auf unserer Referenzen-Seite.
  • Zusätzlicher Anreiz durch aktuellen Bezug
    Dafür können Sie einen saisonalen Bezug herstellen oder auch aktuelle Vorkommnisse aufnehmen. Mit einer witzigen Idee gewinnen Sie zusätzliche Sympathien.
  • Ungewöhnliche Bilder schaffen
    Starke Bildideen machen es einfach, einen passenden Text zu finden. Zeigen Sie also ungewöhnliche Bilder oder setzen Sie diese in einen ungewohnten Kontext. So wie das Beispiel mit den Karabinern im Umfeld der Webprogrammierung.

 

Stärken Sie Ihre Kommunikation mit einer kongruenten Bildsprache

Es gibt noch mehr Gründe, etwas Zeit in die sorgfältige Auswahl von Bildern und ihrem Einsatz zu investieren:

Unternehmenswerte zeigen: Bilder eignen sich dafür besoders gut. Zudem prägen sich die Unternehmenswerte so bei den Zielgruppen ein. Entwerfen Sie eine eigene Bildwelt und zeigen Sie damit Ihre Individualität. Achten Sie dabei auf eine zielgruppengerechte Bildsprache, die zu Ihrem Corporate Design passt, und wenden Sie diese konsitstent über alle Kanäle hinweg an.

Suchmaschinenoptimierung: Viele Nutzer kommen heute über Suchmaschinen wie Google auf eine Website. Immer wichtiger wird dabei auch die Bildsuche. Mit einer guten Bildbeschriftung stellen Sie sicher, dass Google die Bilder erfasst und gut platziert. Bei der Auswertung dieses Blogs ist mir aufgefallen, dass ein guter Prozentsatz der Leser über images.google auf einzelne Beiträge kommt. Diese Beiträge zeichnen aus, dass die Fotos einzigartig und selbstgemacht sind. Es lohnt sich also, nicht einfach ein Stockfoto einzusetzen.

Weniger Absprünge: Ein viel diskutiertes Thema von heute ist die Reizüberflutung. Als Folge davon scannen wir Inhalte nur noch, statt sie wirklich zu lesen. Auch hier helfen Bilder, da sie einen gewissen Unterhaltungswert bieten und dadurch weniger vom Kontaktabbruch betroffen sind. Zudem vermitteln Bilder Informationen viel schneller als Texte.

Probieren Sie es aus und vergleichen Sie die Performancezahlen Ihrer Website. Hat sich die Absprungrate verringert? Oder ist die Besuchszeit länger geworden? Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen in einem Kommentar mit.

Wenn Sie noch Fragen haben beraten wir Sie gerne – sei es für ein Bildkonzept oder für Fragen betreffend Ihrer Suchmaschinenoptimierung. Sie finden auch viele Antworten zur Suchmaschinenoptimierung im Blogbeitrag von Roman Villiger.

 

Chantal Pernet

Chantal Pernet ist für die Kommunikation von internezzo verantwortlich. Die Kommunikationsplanerin mit einem Master in Writing und Corporate Publishing bloggt zu Themen rund um Kommunikation und internezzo.

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